Bitcoin – mehr Schein als sein

Er ist der Erfinder des Bitcoin und jetzt offenbar einer der 300 reichsten Menschen der Welt: Satoshi Nakamoto. Aber so heißt er nicht wirklich. Es ist nur ein Pseudonym. Wer dahinter steckt, ist bis heute nicht bekannt. Nur eins ist auf jeden Fall sicher: er ist jetzt sehr sehr reich. Denn Nakamoto soll etwa 6 Prozent aller existierenden Bitcoins besitzen. Das wären aktuell etwa sechs MILLIARDEN Euro.

Denn das Geschäft mit der Kryptowährung boomt momentan und die Versuchung zu investieren ist sehr groß. Aber man sollte vorsichtig sein, denn keiner weiß so genau, wie das System funktioniert. Die Bicoins werden nämlich in gigantischen Rechenprozessen erzeugt, die kaum ein Laie verstehen kann. Ähnlich wie bei Gold, ist die Menge begrenzt – zurzeit befinden sich knapp 17 Millionen im Umlauf (Stand Dezember 2017). Das alles passiert in einem dezentralen Computernetzwerk.

Und es funktioniert wie folgt: Jeder kann Bitcoins kaufen. Auf verschiedenen Plattformen wie zum Beispiel „eToro“. Sie landen dann in einer virtuellen Brieftasche und können von dort aus versendet und empfangen werden. Dadurch geht die Transaktion schnell vonstatten und wird zudem von jedem Computer aufgezeichnet sowie auf ihre Gültigkeit überprüft. So können die Geldgeschäfte fernab von Banken ablaufen und – jetzt wird´s interessant – ohne staatliche Aufsichtsbehörden.

Doch im Alltag taugt diese Alternativwährung nicht viel, da man kaum damit bezahlen kann. Momentan sind sie vor allem ein Spekulationsobjekt. Experten warnen deshalb vor dem Bitcoin, denn sie sei nur eine Blase auf dem Aktienmarkt, die mit Sicherheit bald platzen wird.

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