Lyon – Tor zu den französischen Alpen

Lyon ist eine beeindruckende Stadt, die man Stück für Stück entdecken kann und dazu herrliche Gaumenfreuden erlebt. Schon auf den ersten Blick fesselt sie ihre Besucher durch ihre Farbpracht. Die warmen Töne der Stadt verleihen ihr einen italienischen Touch und sind je nach Tageszeit intensiver oder zurückhaltender wahrnehmbar. Die ständig wechselnden Lichtverhältnisse sind ein Genuss für jeden Fotografen. 
DIE ALTSTADT VON LYON
Am Fuße des Fourvière-Hügels befindet sich die Altstadt von Lyon, eines der größten vollständigen Renaissance-Viertel Europas und gleichzeitig der meistbesuchte Stadtteil. Die Hauptattraktion des Viertels ist wahrscheinlich die Primatiale Saint-Jean-Baptiste, ein Juwel gotischer Baukunst.
DER PLACE BELLECOUR UND DAS CARRÉ D’OR
Das Viertel um den Place Bellecour ist das Zentrum der Stadt Lyon, die wichtigsten Verkehrsachsen aus dem Zweiten Kaiserreich laufen hier zusammen. Gleich nebenan befinden sich die Straßen des Carré d’Or, Heimat zahlreicher Luxusboutiquen. Der Place Bellecourt galt mit seiner Länge von 500 Metern und seiner Breite (220 – 280 Meter) als größter Platz Europas, bevor er dieses Prädikat im Jahre 1755 an den Place de la Concorde in Paris verlor. Das Viertel eröffnet Shoppingfreunden zahlreiche Möglichkeiten. Decitre (6, 29 Place Bellecour, 69002 Lyon) ist eine große Buchhandlung aufgeteilt auf zwei am Platz gelegenen Gebäuden. Seit hundert Jahren findet man hier, was das Leseherz begehrt, derzeit mehr als 80.000 Bücher. (lyon.sehenswuerdigkeiten-online.de)
BASILIKA NOTRE-DAME DE FOUVIERE 

Weithin sichtbar thront die Basilika Notre-Dame de Fourvière über Lyon auf dem Gipfel des Berges Fourvière. Sie steht an genau der Stelle des alten Forum Trajan, dort wo auch der erste Erzbischof Lyons mit dem Namen Saint Pothin sein Martyrium durchlitt. Genau wie die historische Altstadt zählt sie zum UNESCO Weltkulturerbe. Schon im 11. Jahrhundert entstand die erste Marien-Kapelle auf dem Hügel. Die Geschichte der weißen Basilika begann aber erst im Jahr 1643, als eine Pest-Epidemie in der gesamten Gegend um Lyon wütete. Eine Gruppe Frauen betete die Jungfrau Maria an, ihre Stadt Lyon zu verschonen. Und tatsächlich wurde Lyon nicht von der Pest heimgesucht. Zu Ehren der Jungfrau Maria und in Gedenken an das Wunder errichtete man eine Kirche auf dem Gipfel des Berges Fourvière. Zum zweihundertjährigen Jahrestag des Wunders am 8 Dezember 1943 wurde eine goldene Statue der Maria auf das Dach der Kirche gesetzt. Heute feiert ganz Lyon jedes Jahr am 8. Dezember die Fête des Lumières. (lyon.sehenswuerdigkeiten-online.de)

DAS RÖMISCHE AMPHITHEATER
Seit den Zeiten der Römer, als Lyon noch Lugdunum hieß, sind die beiden Amphitheater hoch oben in den Berg Fourvière gebaut. Heute finden in den gallisch-römischen Theatern im Sommer wieder Konzerte und Theateraufführungen statt: Das Festival „Nuits de Fourviere“ findet jeden Sommer statt. Die Karten sind meist recht schnell vergriffen.

Die beiden Theater, das kleinere Odeon und das größere antike Theater, bilden ein bemerkenswertes antikes Doppel. Auf dem Areal befindet sich auch das gallisch-römische Museum (Musée Gallo-Romain), in dem Fundstücke aus der Zeit der Römer in Lyon zu bestaunen sind. Gebaut wurden die Theater ca. im 2 Jahrhundert. Das Odeon mit seinem Durchmesser von 73 Metern bot ca. 3000 Menschen Platz. Im benachbarten antiken Theater mit seinem Durchmesser von 108 Metern sollen ca. 10.000 Menschen Platz gehabt haben. (lyon.sehenswuerdigkeiten-online.de)

 

 

Mehr Informationen und Quellen unter:
http://reiseideen.de.voyages-sncf.com/de/frankreich-rhonealpes/lyon-altstadt
http://lyon.sehenswuerdigkeiten-online.de/sehenswuerdigkeiten/notre-dame_de_fourviere.html