Facebook Flickr E-mail
formats

Adventszauber in Zagreb – kreativ, romantisch und traditionell

Ausgestellt am 12. Dezember 2016 vom in Allgemein

Es ist ein wahres Wintermärchen in den festlich beleuchteten Straßen Zagrebs. Die malerischen Weihnachtsmärkte, Glühwein aus den besten Weinregionen Kroatiens und wirklich coole Events machen die Adventszeit zum Erlebnis. Da wundert es niemanden, dass der Zagreber Weihnachtsmarks zum zweiten Mal in Folge von „European Best Destination“ den Preis für den schönsten Weihnachtsmarkt 2016 gewonnen hat. 

Vom 26. November bis zum 08. Januar ist die kroatische Hauptstadt in Gold gehüllt und verwandelt sich am Abend in eine weihnachtliche Märchenwelt. Die Hütten, Eisbahnen und Cafes, die sich vom Kaptol bis zum Hauptbahnhof erstrecken, machen Zagreb zu einem der attraktivsten Winterziele des Jahres. Die gesamte Innenstadt und alle bekannten Sehenswürdigkeiten erleuchten in hellem Glanz und machen die Nacht regelrecht zum Tag. Besonders ausdrucksvoll ist die Parkanlage Zrinjevac geschmückt: Straßenlaternen säumen die Gärten und der alte Musikpavillon erstrahlt dank der festlichen Beleuchtung zu einem glitzernden Palast. An zahlreichen Kunst- und Handwerksständen findet sich eine große Auswahl an traditionellen Weihnachtsgeschenken und in kleinen Holzhäusern werden weihnachtliche Speisen und Getränke serviert. Hier können Besucher Winterspezialitäten aus Zagreb wie z. B. Zagorski Štrukli – eine warme Teigspeise gefüllt mit Weichkäse – probieren. Es gibt aber auch Glühwein, heiße Schokolade und traditionelle Weihnachtsplätzchen.  Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Adventszauber in Zagreb – kreativ, romantisch und traditionell  comments 
formats

War der militärische Einsatz in Libyen aus völkerrechtlicher Sicht legitim?

Ausgestellt am 28. November 2016 vom in Allgemein

img_0275-kopieEin Beitrag in Bezug auf die Analyse Peter Rudolfs „Zur Ethik militärischer Gewalt“ und Reinhard Merkels zur „Intervention der NATO in Libyen“ – Ein Essay im Fach „Politische Gewalt“ 

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete am 17. März 2011 die Resolution 1973 in welcher die militärische Intervention in Libyen beschlossen wurde und stellte dort fest, dass die Lage in diesem nordafrikanischen Land eine „Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“ (Merkel 2011: 771) ist. Daraufhin sollte im Sinne des Artikels 7 der Charta der Vereinten Nationen zum Schutz der Zivilbevölkerung gehandelt werden, worauf die Mitgliedstaaten alle notwendigen Maßnahmen ergreifen durften, die zum Erreichen der Ziele notwendig waren, wobei ausländische Besatzungstruppen ausgeschlossen wurden. Der Sicherheitsrat hat beschlossen, dass über Libyen eine Flugverbotszone errichtet werden soll, ein Waffenembargo verhängt wird sowie die Vermögenswerte eingefroren werden. (vgl. ebd.: 771)  Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für War der militärische Einsatz in Libyen aus völkerrechtlicher Sicht legitim?  comments 
formats

Amerika wählt Umbruch statt Kontinuität

Ausgestellt am 9. November 2016 vom in Allgemein

img_9261Das amerikanische Volk hat lauthals in alle Welt verkündet, dass sie eine Regierung will, die dem amerikanischen Volk und den amerikanischen Interessen dient. Die Amerikaner wollen keine waghalsigen Projekte mehr, die „unsere Welt ins Chaos stürzen und in der eine globale Elite alles bestimmt“ (Zitat: Donald Trump).

Bis vor wenigen Stunden haben nahezu alle liberalen Medien, Politexperten, Politiker und diverse Berühmtheiten angekündigt, dass Trump keine Chance haben wird nächster US-Präsident werden zu können und sich bereits gefragt, wie Bill Clinton als „First Gentleman“ wohl die Zimmer des Weißen Hauses dekorieren würde. Wir wurden wohl alle von der hartnäckigen amerikanischen Mainstream-Presse auf Clinton eingeschworen. Nun sitzt der Schock erstmal tief. Der Sieg Trumps ist eine ernstzunehmende Botschaft an die ganze Welt, vor allem aber an unsere westliche Demokratie, unsere elitären Politiker. Es scheint, als ob die Kontinuität des Status-Quo in unserer westlichen Gesellschaft zu brechen droht, in der kein Platz für die Existenz unabhängiger Nationalstaaten und Populismus ist. Nun blicke ich gespannt auf die Wahl in Frankreich. Wenn sich wohlmöglich die populistische Dreierkombi aus „Brexit“, „Trump“ und „Le Pen“ schließen wird. Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
formats

Katalonien – ein neuer Staat oder das spanische Quebec?

Ausgestellt am 19. Oktober 2016 vom in Allgemein

img_6086-1024x1024Die bedauernswerte Geschichte der Katalanen ist schon alt, von vielen verdrängt und oft verfälscht. Aber warum leidet eine Kulturnation, der mehr als 7 Millionen Menschen angehören, unter derartigen Repressalien? Die Kultur, Geschichte und Sprache Kataloniens sind einzigartig und die Katalanen selbst sehen sich klar vom übrigen Spanien getrennt und als eine eigene Nation. Ich habe mich auf den Weg nach Barcelona gemacht, um die Katalanen näher kennenzulernen, um ihre Bestrebungen nach der Unabhängigkeit zu verstehen.

Es ist schon verblüffend, dass in Europa mehr Menschen katalanisch sprechen als dänisch, slowakisch oder finnisch. Es ist eine der größten „Kulturnationen“ der Welt, die ohne einen eigenen Staat existiert. Katalonien, das etwa ein Siebtel der spanischen Bevölkerung ausmacht und noch immer zu den wirtschaftlichen Motoren des Landes zählt, möchte sich endlich befreien. In vielen Teilen Kataloniens herrscht das Gefühl, sich gegen den Druck spanischer Zentralgewalt behaupten zu müssen. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Zum einen berufen sich die Katalanen auf ihre historische Eigenständigkeit, die von Spanien bis heute unterdrückt wurde. Zum anderen auf die eigene Sprache, die in Katalonien der deutlichste Ausdruck eines eigenen Selbstbewusstseins ist. Denn Català wird nicht nur innerhalb der heutigen spanischen Region Katalonien gesprochen, sondern auch in den sog. katalanischen Ländern, zu denen neben Valencia und den Balearen auch Andorra und Roussilion (Frankreich) gehören.
Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Katalonien – ein neuer Staat oder das spanische Quebec?  comments 
formats

Lyon – Tor zu den französischen Alpen

Ausgestellt am 2. Oktober 2016 vom in Allgemein
img_0620-kopieLyon ist eine beeindruckende Stadt, die man Stück für Stück entdecken kann und dazu herrliche Gaumenfreuden erlebt. Schon auf den ersten Blick fesselt sie ihre Besucher durch ihre Farbpracht. Die warmen Töne der Stadt verleihen ihr einen italienischen Touch und sind je nach Tageszeit intensiver oder zurückhaltender wahrnehmbar. Die ständig wechselnden Lichtverhältnisse sind ein Genuss für jeden Fotografen. 
DIE ALTSTADT VON LYON
Am Fuße des Fourvière-Hügels befindet sich die Altstadt von Lyon, eines der größten vollständigen Renaissance-Viertel Europas und gleichzeitig der meistbesuchte Stadtteil. Die Hauptattraktion des Viertels ist wahrscheinlich die Primatiale Saint-Jean-Baptiste, ein Juwel gotischer Baukunst.

Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Lyon – Tor zu den französischen Alpen  comments 
formats

Eine legitimierte Machtausübung

Ausgestellt am 16. September 2016 vom in Allgemein

img_0540Die deutsch-jüdische Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt hat bereits in Ihrem Essay „On Violance“ (deutsch: „Macht und Gewalt“) von 1970 verdeutlicht, in welchem Maße die Gewalt für die Politik als selbstverständlich angesehen wird und niemand sie ernsthaft hinterfragt. (vgl. Arendt 1970: 8)

Auch heute wird die Gewalt, vor allem die legitimierte Gewalt, als etwas selbstverständliches akzeptiert und von der breiten Öffentlichkeit kaum in Frage gestellt. In Anbetracht dessen, analysiere ich im vorliegenden Essay, welche Positionen Hannah Arendt im zweiten Kapitel des oben genannten Werkes zur legitimierten Gewalt in Bezug auf die politische Macht einnimmt? Hannah Arendt stellt in Ihrem Essay heraus, dass der Kern der Macht der Befehl ist: „essence is command. If the essence of power is the effectiveness of command, then there is no greater power than that which grows out of the barrel of a gun“ (Arendt 1970: 37). Um die Befehlsgewalt für sich beanspruchen zu können, braucht man allerdings eine Machtposition, die wissenschaftlich nicht so einfach zu definieren ist, da die Macht von mehreren divergierenden Aspekten abhängig ist.  Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Eine legitimierte Machtausübung  comments 
formats

Innen- und Justizpolitik der Europäischen Union

Ausgestellt am 30. August 2016 vom in Allgemein

img_1367Meine Zusammenfassung zum Seminar „Europa und Demokratie“

Das Ziel der europäischen Innen- und Justizpolitik ist es, schrittweise einen „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ aufzubauen und die Mitgliedstaaten in diesem Rahmen auf ein einheitliches Niveau zu bringen. In dem sich die Mitgliedstaaten mit „Angelegenheiten von gemeinsamen Interesse“ befassen, aber auch die Grundrechte und „die verschiedenen Rechtsordnungen und Traditionen der Mitgliedstaaten achten. Dazu gehören die derzeit aktuellen Themen wie Asylpolitik, doe Bekämpfung von Verbrechen, die intergouvernementale Zusammenarbeit in Straf- und Zivilsachen und anderen wichtigen Themen.

Der Bereich der Innen- und Justizpolitik wurde und wird noch heute teilweise von den Mitgliedstaaten als fundamentaler und sehr sensibler Bestanteil der nationalstaatlichen Souveränität angesehen. Dadurch konnte eine supranationale Annäherung in diesem Bereich nur Schrittweise erfolgen, weil nationalstaatliche Vorbehalte jahrelang die Herausbildung dieses Politikfeldes zu einem europäischen Thema verhinderten. Allerdings kann nur durch die Schaffung eines Europäischen Rechtsraumes die Europäische Integration gefördert werden. Denn durch die Bildung neuer rechtlicher Instrumente auf europäischer Ebene, entsteht eine Eigendynamik, durch die eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU zwingend erforderlich wird. So forderte die deutsche Bundesregierung zuletzt ein Gleichgewicht im Bereich des Inneren und der Justiz herzustellen. Und zwar zwischen mehr Sicherheit bei offenen Binnengrenzen auf der einen Seite und der Stärkung der Bürgerrechte und Schaffung von mehr Rechtssicherheit auf der anderen. Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Innen- und Justizpolitik der Europäischen Union  comments 
formats

Warum ist Paris die Stadt der Liebe?

Ausgestellt am 29. Juli 2016 vom in Allgemein

parisinloveParis ist die Stadt der Liebe! Aber warum eigentlich? Klar, die Stadt fasziniert mit  romantischen Plätzchen und charmantem Flair. Aber die ziemlich unromantische Begrüßung in den Vorstädten und die teuren Preise machen die Stadt der Liebe eher zu einer Stadt der Unmut. 

 

Zunächst steht Fest: Paris ist ein Mythos. Aber was hat diese Stadt bloß, was andere nicht haben? Im Frühling und Sommer ist Paris voller Pärchen, die hier ein romantisches Wochenende zu zweit verbringen wollen. Denn Paris gilt immer noch als die Stadt der Liebe, als die romantischste Metropole der Welt. Vor allem am Eifelturm  zeigt sich Paris von seiner schönsten Seite. Ich muss zugeben, beim Fußmarsch an der Seine entlang, kann man der Romanik kaum entgehen. Umrahmt von prächtigen Gebäuden und majestätischen Brücken funkelt Paris schon verlockend. Aber macht der Eiffelturm die Stadt zu romantischsten der Welt? Nein, es sind die kleinen Ecken.  Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Warum ist Paris die Stadt der Liebe?  comments 
formats

Humanitäre Intervention im staatlichen Eigeninteresse

Ausgestellt am 2. Juli 2016 vom in Allgemein

img_0539Ein Essay zum Fach „Politische Gewalt“ – Altman und Wellman kritisieren in ihrem Essay zum Thema „From Humanitarian Intervention to Assassination: Human Rights and Political Violence“ in Kapitel III „Wars of Independence“ die internationalen Institutionen, dass sie zu sehr von „national geopolitical interests“ (Altman/Wellman 2016: 249) getrieben werden und dadurch nicht geeignet sind, über militärische Eingriffe in andere Staaten zu entscheiden.

Anlehnend an diese These, analysiere ich in der vorliegenden Kurzhausarbeit, wie humanitäre Interventionen zum Schutz der Menschenrechte nach staatlichem Eigeninteresse instrumentalisiert und missbraucht werden können? Als Quelle dient unter anderem das Werk „Humanitäre Intervention und Gewaltverbot“ vom deutschen Rechtswissenschaftler Stefan Oeter, der sich mit humanitären Intervention als Reaktion auf die Verletzungen von Menschenrechten beschäftigt.

Die militärischen Großmächte, allen voran die fünf ständigen Vertreter im UN-Sicherheitsrat USA, Frankreich, Russland, Großbritannien und China, bestimmen im wesentlichen den Status Quo innerhalb der Weltgemeinschaft. Dabei werden die Staaten kritisiert, aufgrund von unterschiedlichen Interessen und daraus resultierender gegenseitiger Blockaden durch das Veto-Recht, die Menschenrechte nicht ausreichend gewährleisten zu können. Als Reaktion darauf, nutzten vor allem die westlichen Staaten USA und Großbritannien die humanitäre Intervention als Mittel in einen Konflikt militärisch einzugreifen. Diese Vorgehensweise wurde mehrmals auch ohne UN-Resolution der Mitglieder der Vereinten Nationen praktiziert, wobei versteckte Interessen der Staaten offenbart wurden, wie im Kosovo 1999 oder in Libyen 2011. Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
formats

Trekking-Tour durch die arabische Wüste

Ausgestellt am 20. Juni 2016 vom in Allgemein
dsc_0950-kopie2-1024x1024-2Über steinige Wanderwege durch die Wüste Jordaniens. Auf dem Rücken nur ein Rucksack vollgepackt mit Wasser, Hummus und Falafeln. Entlang der trockenen Landschaften erblickt man plötzlich tropische Oasen, mitten in der Wüstenlandschaft. Der Wasserfall fällt herab, grüne Palmen klettern die Steinwände hinauf und rosa Blüten verzieren das Tal. Im Wadi Assal (Tal des Honigs) liegt eine der vielen Wanderrouten, die das „Land der vielen Kontraste“ zu bieten hat.
 
Das  Wüstenland ist ein idealer Ort für ein Abenteuer! Auf 46 verschiedenen Routen kann man die vielseitigen Wüstenlandschaft erleben. Dabei sind zwei Schluchten besonders beliebte Trekking-Ziele: Abenteuerlustigen empfehle ich eine Reise nach Wadi Mujib, wo man an kleinen Wasserfällen hochklettern kann, oder das Wadi bin Hamad für gemütliche Spaziergänge, wo man von Palmen und Blumen umgeben ist. Vor allem können Wanderer Kultur und Natur miteinander kombinieren. Zum Beispiel auf dem 430 Kilometer langen Abrahamspfad durch den Nahen Osten.  Read more…

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Trekking-Tour durch die arabische Wüste  comments 
© Marko Orlovic
credit